Vision und Werte von biz4d

Social Impact Business

Biz4d’s Arbeitsweise basiert darauf, ein „Social Impact Business“ (englisch für ‚Unternehmen mit sozialen Zielen‘) zu sein. Das bedeutet, dass wir auf der einen Seite unabhängig und mit professionellen Geschäftswerten und Prinzipien arbeiten und auf der anderen Seite unseren Erfolg daran messen, wie groß der soziale  Einfluss unserer Arbeit ist.

Geschäftsmodell von biz4d

Biz4d sieht sich selbst als ein Unternehmen mit sozialen Zielen.

Wir versuchen, die Idee konsequent umzusetzen, dass ein sozial verantwortliches Unternehmen eines ist, welches die sozialen Herausforderungen annimmt und aufrichtig darum kämpft, einen wirklichen Unterschied im Leben von Menschen zu machen. Wir halten dazu an, etwas von der eigenen Persönlichkeit einzubringen, anstatt etwas aus der eigenen Geldbörse.

Wir bei biz4d glauben, dass die unternehmerische Herangehensweise an soziale Herausforderungen der einzige Weg ist, unsere sozialen Ziele zu erreichen. Das ist der Punkt, wo das Mentoren-Programm ins Spiel kommt.

Wie kam die Idee für diese internationale Mentoring-Plattform zustande?

Alles begann mit einem Studentennetzwerk, das ich (Eleonore Wall) während des Studiums ins Leben rief.  Diese Interaktion mit anderen Studenten, kombiniert mit Reisen in sogenannte Entwicklungsländer, ließ mich darüber nachdenken, ob ‚Entwicklungszusammenarbeit‘ effektiv ist bei der Armutsbekämpfung und der Beseitigung der globalen Ungleichgewichte. Wir stellten uns die Frage, ob es etwas gibt, was man tun kann und womit man wirklich hilft?

Aicha, eine jungen Frau aus einem Berber-Dorf in Marokko, inspirierte mich. Obwohl Aichas Bildungsweg auf zwei Schuljahre begrenzt war, schaffte Sie es, eine Ausbildung zu erhalten und eine Reihe von Unternehmen zu gründen. Sie erhielt eine Ausbildung zur Schneiderin und unterrichtete in ihrem Heimatdorf andere junge Frauen in Handarbeit. Schon bald konnten diese eigene Textilien verkaufen. Aicha wurde später in ihrem Dorf ein Mitglied des Ältestenrates – als erste Frau in der Geschichte der Gemeinde.

Durch die Hilfe eines Dolmetschers konnte ich mich mit Aicha über die Bedeutung, Französisch zu lernen, unterhalten. Es wurde schnell deutlich, dass Französisch zu lernen Aicha sehr viel weiter gebracht hätte, als sie sich vorher hätte träumen lassen. Sie hatte keine Vorstellung davon, was sie alles erreichen könnte, mit wem sie alles sprechen, welche Art von Hilfsnetzwerken sie nutzen könnte, wenn sie nur diese internationale Sprache sprechen würde.

Diese Situation war für mich sehr inspirierend, da sehr offensichtlich wurde, dass es durchaus Menschen gibt, die hoch motiviert sind, einen positiven Beitrag für ihre Umgebung zu leisten. Nicht immer fehlt es hauptsächlich an Geld. Projekte ins Leben zu rufen und sie zu einem Erfolg zu machen erfordert den Zugang zu einer Menge Informationen, Zuspruch und Feedback. Diese Dinge können kaum in der Schule unterrichtet und vermittelt werden, aber sie können von jemandem außerhalb des Systems geliefert werden: jemandem, der sorgfältig zuhört und versucht die lokalen Herausforderungen und Chancen zu verstehen und Lösungsansätze zu entwickeln.

Durch die Zusammenarbeit mit einem Mentor können erstaunliche Ergebnisse erzielt werden!